Am Montag Abend fand im Gebiet Sommerberg eine Alarmübung des Abschnittes St. Margarethen statt. Organisiert von Abschnittsbrandinspektor Johann Maier. Übungsannahme war ein Wirtschaftsgebäude Brand beim Anwesen Winkler.
Als Schwierigkeit stellte sich die Wasserversorgung heraus. Bereits nach wenigen Minuten war das Löschwasser des TLF Sulz knapp. Die Nachalarmierten Kräfte des Abschnittes St. Margarethen/Raab (FF Goggitsch, FF Hofstätten, FF St. Margarethen, FF Takern) bauten als erstes eine einige hundert Meter lange B-Zubringerleitung zum Hydrantennetz auf. Parallel dazu wurde eine ebenfalls sehr lange Zubringerleitung zu einer Teichanlage aufgebaut. Diese Leitung führte durch schwieriges Gelände und musste über weite Strecken gegen das Abrutschen gesichert werden. Aufgrund des großen Höhenunterschiedes waren 3 Tragkraftspritzen im Einsatz.
Das die 2. Zubringleitung benötigt wird sah man nach wenigen Minuten, als das Hydranten-Netz zusammenbrach.
Als 3. Versorgungsmöglichkeit wurde ein TLF Shuttle Verkehr vom TLF 4000 St. Margarethen und RLF A 3000 Hofstätten zum Hydranten bei der Fa. KS eingerichtet. Da die Straßen zum Großteil nur einspurig sind, war hier eine Kommunikation zwischen den Kraftfahrern nötig um bei eventuellen Ausweichplätzen zu warten.
Insgesamt waren 72 Mann im Einsatz. Zur Schlusskundgebung bedankte sich ABI Maier bei Familie Winkler für die zur Verfügung Stellung des Wirtschaftsgebäudes und bei den Kameraden der Feuerwehr für die zahlreiche Teilnahme. Bürgermeister Johann Glettler (Fahrzeugkommandant TLF St. Margarethen) sprach die Schwachstellen im Hydrantennetz an. Durch das sehr große Gemeindegebiet und die großen Höhenunterschiede ist es nicht möglich ein Flächendeckendes Hydrantennetz für die Löschwasserversorgung aufzubauen. Jedoch haben die Feuerwehren des Abschnittes St. Margarethen bewiesen, dass innerhalb kürzester Zeit auch in sehr schwierigen Gelände eine Löschwasserversorgung aufgebaut werden kann.
Um 21 Uhr beendete ABI Johann Maier die Übung offiziell.